Nach dem General-Feldmarschall Graf Neidhardt von Gneisenau wurden eine Reihe öffentlicher Einrichtungen wie Kasernen, Straßen und Orte benannt.

Kasernen und Militärisches
Die Gneisenau-Kaserne in Koblenz an der alten Hee
rstraße auf der Horchheimer Höhe. 1936 erbaut, erinnert sie an den Grafen Neithard von Gneisenau (1760 - 1831), den Reformer der preußischen Armee in den Freiheitskriegen und ersten Kommandierenden General in Koblenz. Heute sind in der Kaserne das Panzergrenadierbataillon 342, das Kraftfahrzeugausbildungszentrum Koblenz, der Fernmeldesystemabschnitt der Bundeswehr 402, das Heeresmusikkorps 300 und die Militärischer-Abschirm-Dienststelle 42 untergebracht.
http://www.pzbtl144-344.com/interessantes/gneisenau-kaserne/


Gneisenau-Kaserne Hann.-Münden, Mitte der 30er Jahre gebaut, seit 1946 Bildungsinstitut der Polizei

http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Kasernen/Wehrkreis09/Kaserne_HannMuendenGneisenau-R.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Landespolizeischule_Niedersachsen 

Gneisenau-Kaserne Lindhardt
, Ortsteil Naunhof. In dieser Kaserne sind die 1. und 4. Kompanie des InstBtl 132 untergebracht. 1967 begann der Bau militärischer Objekte östlich des Ortes, welche 1970 von der NVA bezogen und bis 1990 von dieser genutzt wurde. 1990 übernimmt die Bundeswehr die Objekte, 1994 erhält die Dienststelle die Bezeichnung „Gneisenau-Kaserne“.

In der ehem. DDR gab es das Grenzregiment "Neidhardt v. Gneisenau", es war am Nordrand des Harzes stationiert
.

Reservistenkameradschaft "Generalfeldmarschall Graf Neidhardt von Gneisenau" - Wefensleben
(http://www.gemeinde-wefensleben.de/news/1/99314/nachrichten/99314.html)

"Gneisenau Gesellschaft der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw)" in Fürstenfeldbruck
Im Jahre 2000 wurde auf Mitinitiative des damaligen Schulkommandeurs Brigadegeneral die "Gneisenau Gesellschaft zur Förderung der OSLw e.V." gegründet. Sie dient der Vertiefung ethisch-rechtlicher Aspekte des Offizierberufs, der Auseinandersetzung mit Fragen des Einsatzes, der zeithistorischen Bildung und der Förderung von Kultur- und Sportveranstaltungen. Der Lehrgangsbeste an der Offizierschule wird regelmäßig mit einem „Gneisenau-Pokal“ gewürdigt. Von 2001 bis 2012 erschien die militärhistorisch, sicherheitspolitisch und erzieherisch ausgerichtete Schriftenreihe "Gneisenau Blätter".

Gneisenau-Brücke im Tirpitz-Hafen => http://www.maritimesviertel.de/wp-content/uploads/2013/03/T-01.pdf

Gneisenau
-Zeche

Die Zeche Gneisenau war ein Steinkohlen-Bergwerk im Dortmunder Stadtteil Derne. 1969 wurde die Zeche Gneisenau Teil der Ruhrkohle AG. Die Stilllegung und die Einstellung der Förderung „auf Gneisenau“ erfolgte am 5. August 1985. Die Gebäude stehen noch und beherbergen heute ein Besucherbergwerk. Im Oktober 2000 wurde begann die Projektgesellschaft Gneisenau, die Erschließung des 110.000 m² großen ehemaligen Zechengeländes Gneisenau durchzuführen.
Förderkreis Zechenkultur Gneisenau e.V.  /
Industriedenkmal Stiftung  / 
Knappenverein Glück-Auf Gneisenau /

Knappenverein Glück-Auf Gneisenau 1896
Aufrechterhaltung der bergbaulichen Geschichte der Schachtanlage Gneisenau
Knappenverein Glück-Auf Gneisenau

Straßen

Eine Gneisenaustraße gibt es in Aachen, Alfeld (Leine), Ansbach, Arnsberg, Aschaffenburg, Augsburg, Bad Oeynhausen, Bad Schwartau, Bautzen, Berlin (siehe Gneisenaustraße), Bocholt, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Chemnitz, Dinslaken, Dormagen, Dortmund, Düren, Düsseldorf, Duisburg, Eckernförde, Erfurt, Essen (Ruhr), Fritzlar, Fulda, Garbsen, Geilenkirchen, Greven, Gütersloh, Hagen, Halle (Saale), Hamburg, Hamm, Hannover, Heidelberg, Herford, Herne, Hildesheim, Höpfingen, Hötensleben, Hof (Saale), Ingolstadt, Jena, Kamenz, Kiel, Koblenz, Köln, Krefeld, Lehrte, Leipzig, Leverkusen, Ludwigsburg, Ludwigshafen, Lübeck, Lüdenscheid, Lüneburg, Lünen, Mannheim, Minden, Mönchengladbach, Mülheim an der Ruhr, München, Neuss, Nordhorn, Nürnberg, Oldenburg, Oschersleben, Paderborn, Parchim, Pasewalk, Pforzheim, Plauen, Quedlinburg, Ratingen, Recklinghausen, Remscheid, Saarbrücken, Schildau, Siegburg, Sommerschenburg, Stadtlohn, Stendal, Süßen, Taucha, Trier, Troisdorf, Ulm, Viereck, Waldbröl, Walsrode, Werdau, Wesel, Wiesbaden, Würzburg, Wunstorf, Wuppertal.
In Magdeburg gibt es einen Gneisenauring.
In Borna, Delmenhorst, Flensburg und Neustadt am Rübenberge ist ein Gneisenauweg zu finden.

In Dortmund gibt es zusätzlich zur Gneisenaustraße auf dem ehemaligen, heute revitalisierten Gelände der Zeche Gneisenau auch die Gneisenauallee.

Orte
Von 1952 bis 2012 trug Schildau, die Geburtsstadt des Generalfeldmarschalls und Heeresreformers, den offiziellen Beinamen Gneisenaustadt.
Es gibt dort eine Gneisenau-Gedenkstätte.



In Brandenburg in der Uckermark gibt es ein Dorf mit dem Namen "Gneisenau".


Denkmäler
In Berlin schuf Christian Daniel Rauch 1855 ein bronzenes Geneisenaustandbild für das Denkmalensemble an der Neuen Wache in der Straße Unter den Linden. Im Jahre 1951 abgeräumt und eingelagert, erhielt es 1964 im hinteren Bereich einer Grünanlage am Opernpalais einen neuen Platz.

Bauwerke
In Niederschlesien gibt es eine Gneisenau-Brücke. Dort gibt es Fotos zur 1885 fertiggestellten Fachwerkbrücke => https://structurae.de/

Briefmarken
Zur Erinnerung an den 200. Geburtstag Gneisenaus legte die Postverwaltung der DDR eine Sonderbriefmarke auf.
Im Jahre 2010 wurde ein Gedenkbriefumschlag zum 250. Geburtstag aufgelegt.

 


Zur Erinnerung an den 200. Jahrestag von Waterloo erschien diese Briefmarke in England.



Gneisenau-Museum Sommerschenburg
in der Karl-Liebknecht-Straße 30
(neu: Gneisenaustr. 30)
Am 11. September 2010 wurde zu Gneisenaus 250. Geburtstag ein kleines Museum eingeweiht.


Öffnungszeiten
Von April bis September jeweils am 1. Samstag im Monat 14 - 17 Uhr
Individuelle Vereinbarungen mit Frau ElkeWölfer Tel. 039402/50725

Gneisenau-Gesellschaft Sommerschenburg

  • Die Gesellschaft wurde am 9. Juni 1995 in Sommerschenburg gegründet. Sie umfaßt Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands, Europas und Australien, ist aber nicht Eigentümer und Träger der Gedenkstätte.
  • Zweck der Gesellschaft ist es, das Leben und Wirken des General-Feldmarschalls August Wilhelm Antonius Graf Neidhardt von Gneisenau durch Führungen, Veröffentlichungen, Ausstellungen, Veranstaltungen und dergleichen mit neuem Leben zu erfüllen.
  • Gegenstand des Gesellschaftszweckes ist auch das Mausoleum des Feldherren mit dem Denkmal und Anlage, wie es im Jahre 1983 als bestätigtes Denkmal mit einer entsprechenden denkmalpflegerischen Zielstellung beschrieben ist.
  • Die Gesellschaft unterstützt den (die) Eigentümer im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Instandsetzung und Pflege des Denkmals und Mausoleums.
  • Darstellung Gneisenaus als Diplomat und Persönlichkeit von internationalen Rang, als Mensch und Literat, in seinem Denken und Fühlen, seine persönlichen Kontakte mit Goethe, Bettina und Achim von Arnim, Clemens von Brentano und dem Bruderpaar von Humboldt u.a.
  • Webseite: http://www.sommersdorf.de/

Porzellan
KPM Berlin

Porzellanmanufaktur Meißen


TG Gneisenau, Dortmund e.V.
Tennis mit Gneisenau => Hier

Pferde
Zwei Hengste wurden "Gneisenau" genannt, 1892 und 1921


Bücher
Es wurden viele Bücher über Gneisenau geschrieben: